Coaching
Begleitung in beruflichen und persönlichen Übergangsphasen.
Ruhig ★ Strukturiert ★ mit Tiefe.
Wer zu mir kommt
Zu mir kommen Menschen in der zweiten Lebenshälfte, die viel erreicht haben und merken, dass die bisherigen Antworten für die nächste Etappe nicht mehr reichen. Häufig sind es Berufstätige aus technisch oder strukturell geprägten Feldern, die gewohnt sind, Probleme zu lösen, und bei sich selbst zum ersten Mal an einer Stelle stehen, an der eine reine Sachlogik nicht weiterträgt.
Anlässe, mit denen meine Klientinnen und Klienten kommen:
- Berufliche Neuorientierung in der Lebensmitte oder spät im Berufsleben
- Vorbereitung auf die Pensionierung — als Übergang, nicht als Endpunkt
- Verantwortungswechsel, neue Führungsaufgabe oder Rückzug aus einer Rolle
- Wenn der bisherige Weg äusserlich stimmt, innerlich aber nicht mehr trägt
- Klärung von Werten und Prioritäten nach Phasen hoher Belastung
- Familiäre oder biografische Themen, die Raum brauchen
Allen gemeinsam ist der Wunsch nach einem Gegenüber, das nicht sofort Lösungen anbietet, sondern erst sortiert. Und das Vertrauen darauf, dass sich Wesentliches zeigen kann, wenn ihm Raum gegeben wird.
Wie wir arbeiten
Meine Arbeit folgt dem St. Galler Coaching Modell® — einem systemischen und wertorientierten Ansatz, der nicht nur das Symptom betrachtet, sondern die Zusammenhänge dahinter. Das bedeutet konkret: Wir schauen nicht nur auf das Thema, das Sie mitbringen, sondern auch auf das System, in dem es entsteht. Auf die Werte, die Sie tragen. Auf die Muster, die wirken, ohne dass Sie sie immer bemerken.
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Aufstellungsarbeit. Sie macht erlebbar, was im Gespräch oft nur angedeutet wird — innere Anteile, familiäre Konstellationen, berufliche Beziehungsgeflechte. Aufstellungen sind keine spirituelle Praxis, sondern eine erfahrungsbasierte Methode mit einer langen, dokumentierten Tradition in der systemischen Arbeit.
Coaching ist nicht das Liefern von Antworten, sondern das Halten eines Raums, in dem Antworten entstehen können.
Formate
Ich biete drei Formate an, die sich in Intensität, Dauer und Rahmen unterscheiden. Welches für Sie passt, klären wir im Erstgespräch.
Einzel-Coaching
Der Kern meiner Arbeit. Wir treffen uns in regelmässigen Abständen, meist über mehrere Sitzungen, in meinem Praxisraum in Embrach. Themen, die Tiefe brauchen, finden hier ihren Platz.
Aufstellungs-Sitzung
Eine längere Einzelsitzung mit dem methodischen Schwerpunkt Aufstellung. Geeignet für klar umrissene Themen — Konflikte, Entscheidungen, Wert- oder Rollenklärung, familiäre Muster — bei denen sich im Gespräch allein nichts mehr bewegt.
Gruppen-Coaching
Für eine kleine Gruppe von Menschen, die ähnliche Übergangsfragen beschäftigen — etwa Pensionierungs-Vorbereitung oder berufliche Neuorientierung. Ein Format, in dem die Resonanz der Anderen zur eigenen Klärung beiträgt.
Wie ein Prozess abläuft
Erstgespräch
Ein erstes, unverbindliches Gespräch — telefonisch oder im Praxisraum. Wir klären, worum es geht, ob meine Art zu arbeiten zu Ihnen passt, und welches Format sinnvoll wäre. Sie entscheiden danach in Ruhe, ob Sie weitergehen möchten.
Auftragsklärung
Bevor wir methodisch arbeiten, klären wir präzise: Was ist Ihr Anliegen? Was soll sich verändern? Was nicht? Diese Phase ist nicht Formalität, sondern Fundament — sie entscheidet, ob der Prozess trägt.
Prozess
Die eigentliche Arbeit. Je nach Thema und Format begleite ich Sie über mehrere Sitzungen. Welche Methoden zum Einsatz kommen (Gesprächsarbeit, Aufstellung, Tranceprozesse, Time-Line-Arbeit), ergibt sich aus dem, was Sie brauchen — nicht aus einem fixen Programm.
Abschluss und Integration
Ein Coaching-Prozess endet bewusst. Wir nehmen uns Zeit für eine Schlussreflexion: Was hat sich verändert? Was nehmen Sie mit? Wo liegt der nächste Schritt — den Sie ab jetzt selbst gehen?
